Rückblick 2019

Dieses Mal wollten wir einiges anders machen. Ganz selbstverständlich sind wir beim ersten Mal #journalistenschule nämlich an unsere eigenen, unsere ehemaligen Schulen zurückgegangen und haben mit Klassen dort über journalistische Grundprinzipien und Fehlerquellen, über Vertrauen und Fake News diskutiert. Das war gut. Aber wir haben danach festgestellt: Unsere Schulen waren eben in der großen Mehrheit Gymnasien. 2019 wollten wir das ändern und haben uns gezielt mehr Real-, Mittel- und Berufsschulen gesucht. Denn: Alle Jugendlichen haben Anspruch auf Qualitätsjournalismus und Pressefreiheit.

Von Grevesmühlen bis Traunstein, von Kaarst bis Cottbus und an Deutschen Schulen in Luxemburg, Spanien und Südkorea – im persönlichen Gespräch gaben Journalist*innen an über 60 Schulen Einblicke in ihre Arbeit. Ein Drittel davon waren keine Gymnasien. Unterstützt hat uns bei diesem Ziel die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, mit der wir zum ersten Mal bei ihrer Aktion „Schülermedientag“ kooperiert haben.

Das Schöne an #journalistenschule: Alle Beteiligten lernen bei der Aktion.

„Mit diesem authentischen Einblick hinter die Kulissen zeigen Sie der Klasse, welchen Wert Qualitätsjournalismus in einer Demokratie hat. Das können wir als Lehrkräfte gar nicht vermitteln.“ (Ein Schulleiter)

Noch eine Neuerung in dieses Jahr: auch der aktuelle DJS-Jahrgang zog in Zweierteams los, um mit den Schüler*innen zu diskutieren. Der Eindruck zweier DJS-Studierende:

„Ich hatte das Gefühl, die Schüler fanden es gut, mit jüngeren Menschen zu sprechen.“

„Ich hatte das Gefühl, von der Lebenswelt der Schüler nicht ganz so weit entfernt zu sein, ihnen eine mögliche Perspektive nach dem Abi aufzeigen zu können und mich mit ihnen auf sehr persönlicher Ebene auszutauschen.“

Und am Ende ist klar: Es kommen so viele Fragen, wir müssen nächstes Jahr unbedingt wieder kommen…